Brechungslinie (s. auch Line Up)

Brandung

Die Brandung ist nichts weiter, als die Entladung einer Welle, die sich viele Kilometer durch den Ozean geschoben hat, um dann endlich in flacher werdendem Wasser- also an der Küste- zu brechen.
Die Kreisbewegung einer Welle beträgt Unterwasser immer die Hälfte zu dem Teil der Welle, die ihr oberhalb des Wassers sehen könnt.
Trifft diese Kreisbewegung nun auf Grund, weil die Tiefe nicht mehr ausreicht um die Welle einfach weiterzutragen, dann wird die Kraft dieser Bewegung an die Wasseroberfläche abgegeben.
Eine 1 Meter hohe Welle bricht also spätestens ab einer Wassertiefe von 1,5 Metern.
Eine 3 Meter hohe Welle bricht in einer Tiefe von 4,5 Metern und so weiter.

Billabong

Billabong ist eine australische Surfmarke, die 1973 von dem Surfer Gordon Merchant an der Gold Coast in Australien gegründet wurde. Gordon Merchant produzierte anfänglich noch in Heimarbeit Board Shorts die von drei parallelen Nähten zusammengehalten wurden, das machte seine Board Shorts besonders reißfest und robust.

Heute ist Billabong eine der größten Sportfirmen der Welt und beim Wellenreiten einer der Marktführer. Aus der Qualitätsphilosophie der Garagenwerkstatt von Gordon Merchant ist eine Produktpalette entstanden, die von einfachen Boardshorts und Surfkleidung jeder Art über Neoprenanzüge bis hin zu Snowboard Funktionskleidung reicht.
Billabong organisiert viele bekannte Surf Contests, wie zum Beispiel den Mundaka Pro oder Bells Beach Pro und sponsert einige der bekanntesten Surfer der Welt, zum Beisiel Taj Burrow oder Joel Parkinson.

www.billabong.com/eu

Boardshort

Die Boardshort wird zumeist im Sommer- wenn die Wassertemperatur höher ist- beim Surfen oder auch Schwimmen getragen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Designs und Ausführungen- für Jungs und Mädels. Ihr findet Boardshorts in jedem gut sortierten Surfshop.

Beachbreak

Es gibt verschiedene Untergründe, auf denen Wellen brechen. Beim Beachbreak bricht die ankommende Welle auf sandigem Untergrund.
Da Sand im Gegensatz zu Stein ein formbares Element ist, hat der Beachbreak den Nachteil, dass der Untergrund sich ständig verschiebt. Kommt z.B. ein großer Swell an, kann es sein, dass die Sandbänke danach anders liegen und die Welle an einem anderen Punkt bricht.
Den richtigen Platz am Peak zu finden, ist deswegen gar nicht so einfach. Vorteilhaft ist der Beachbreak allerdings für Anfänger, denn sie können gut im auslaufenden Weißwasser ihre ersten Stehversuche üben.

Back- Breaker

Der Back- Breaker ist eine weitere Durchtauchtechnik, bei der ihr mit dem Rücken die Welle durchbrecht. Es handelt sich dabei eigentlich eher um eine Pausentechnik, zwischen der Praktizierung von Durchtauchtechniken.
Wenn euch die Kräfte ausgehen und das nächste Set auf euch zukommt, könnt ihr euch- statt eine Tauchtechnik zu bemühen- mit dem Rücken zur Welle setzen, das Brett zu euch heranziehen und so die Welle mit dem Rücken abwehren.
Auch hier gilt: Weniger ist mehr. In diesem Fall weniger Angriffsfläche. Macht euch so klein wie möglich.

Bottom- Turn

Der Bottom- Turn ist das Manöver nach dem Take- Off. Wenn man nicht mit einem Angle- Take- Off schräg in die Wellen gestartet ist, muss man das Brett nach dem Take- Off so positionieren, dass ein seitliches Abfahren der Welle noch möglich ist.
Der Bottom- Turn muss begonnen sein, bevor ihr die Welle bis zu ihrem Ende abgefahren seid, da ihr sonst zuviel Geschwindigkeit verliert.
Der Bottom- Turn ist auch das einleitende Manöver für einen Aerial oder einen Cut- Back an der Lippe.

Boardbag

Mit einem Boardbag schützt ihr euer Brett bei dem Transport. Wenn ihr eine Flugreise plant, spart nicht daran dieses Boardbag gut auszupolstern, da die Mitarbeiter der Fluggesellschaften nicht immer sanft mit eurem Material umgehen. Als gute Polsterung und Absicherung falls euer Koffer mal nicht zeitgleich mit euch am Urlaubsort ankommt, eignen sich Kleidungsstücke, Handtücher, Neoprenanzüge und Schlafsäcke. Im Fachhandel bekommt ihr aber auch Folien, mit denen ihr die empfindlichen Boards gut auspolstern könnt.

Brett/ Board (aiehe auch Surboard/ Surfbrett)

Für die Hawaiianer war das Wellenreiten ein heiliger Sport.
Ein Surfboard durfte nur von einem auserwählten Personenkreis gefertigt werden. Dabei handelte es sich um einen regelrecht heiligen Akt. Nur drei verschiedene Baumarten durften für den Bau eines Surfboards genutzt werden. Der betreffende Baum musste von einem Medizinmann geweiht werden. Das eigentliche Schnitzen des Surfbrettes oblag ebenfalls nur einem ganz bestimmten Personenkreis.
Heute finden sich unzählige Materialien und Bauweisen von Brettern. Für jede Welle und für jeden Surfer gibt es das richtige Surfboard. Dabei kann man grob unterscheiden zwischen:
Longboard, Malibu& Minimalibu, Funboard, Fish, Shortboard und Gun.
Alle diese Typen Bretter gibt es in verschiedenen Längen und Ausfertigungen, wobei sich die verschiedenen Typen immer an einem ungefähren Höchst- b.z.w. Mindestmass orientieren.

Longboard: ab 9'0" Fuß
Malibu: 7'6" bis 8'11" Fuß
Minimalibu: 7'2" bis 7'6" Fuß
Funboard/ Hybrid/ Evolution: 6'8" bis 7'2" Fuß (drehfreudiger als Minimalibu/Malibu)
Fish: 5'5" bis 6'4" Fuß (sehr breites, aber kurzes Board)
Shortboard: 5'10" bis 6'8" Fuß
Gun: 6'8" bis 10'0" Fuß (sehr schmales, langes Brett für große Wellen)

Big- Wave Surfen/ Tow- In Surfen/ Wellenreiten

Dem Big- Wave- Surfen wird eine lange Tradition nachgesagt. Man vermutet, dass sich schon in den Anfängen des Surfens wagemutige Menschen auf Hawaii große Wellen hinuntergestürzt haben.<br/>Ihre Bretter damals waren massiv, hatten keine Leash und auch keine Finnen. Das Big- Wave- Surfen muss zu dieser Zeit ein noch größeres Abenteuer gewesen sein, als es das zum heutigen Zeitpunkt ist.

Big Waves sind wirklich große Wellen; Wellen in die es die wenigsten Surfer wagen. Von den wenigen, die es dennoch tun verlangt diese Disziplin eisenharte Kondition und viel Mut. Sie müssen es schaffen lange Zeit Unterwasser zu bleiben und haben es mit enormen Kräften zu tun.
Die entsprechenden Bretter sind sehr lang und schmal (s. auch Gun unter Board/ Brett/ Surfboard/ Surfbrett) und dienen einzig der schnellstmöglichen Fortbewegung.

Doch so schnell man mit einem solchen Brett auch sein mag, ab einer bestimmten Wellenhöhe ist es unmöglich eine Welle mit reiner Muskelkraft anzupaddeln.
Wenn diese versagt, springt der Jetski ein. Da die notwendige Geschwindigkeit auf diese Weise recht schnell zusammenkommt, sind auch hier die Boards wieder kleiner. Bretter, die zu Tow- In Zwecken dienen, sind deutlich kürzer, als ihre von Muskelkraft angetriebenen Brüder.

Ein berühmter Vertreter des Big- Wave- Surfens ist beispielsweise Mike Parsons. Das bekannte Filmspektakel „ BILLABONG Odyssee“ zeigt diesen und andere wagemutige Surfer auf der Suche nach der größten Welle des Planeten und bei ihrer Bezwingung.

Barrel (siehe auch Tube)

Frei übersetzt bedeutet Barrel „Faß“ und wenn man sich die Form der Welle, die dieser Begriff beschreibt einmal ansieht, dann weiß man ungefähr woher sich dieser Begriff ableitet.
Eine Barrel entsteht, wenn sich eine Welle überschlägt. Dabei bildet sich eine fassähnliche Röhre, durch die man mit genügend Geschwindigkeit hindurchfahren kann.
Für die meisten Surfer ist der Barrel- oder Tuberide das höchste der Gefühle, da man sich im Mittelpunkt der brechenden Welle befindet, einem perfekten Tunnel aus Wasser.

Blank

Als Blank bezeichnet man den vorgefertigten Polyurethane- Schaumkern (PU) eines Surfboards, sozusagen der Rohling, aus dem man am Ende die Form des Brettes shaped.

British Surf Association

Die Britische Surf Association wurde 1966 gegründet und lizenziert Surflehrer aus aller Welt. Zudem vertritt sie die Interessen von Surfern. Die BSA gehört der ISA (International Surf Association) an. Wir von der OTRO MODO Surfschool legen großen Wert auf lizenziertes Schulungspersonal, weshalb alle Surflehrer die bei uns arbeiten lizenziert sind.
www.britsurf.co.uk
An die Ausbildung ist zudem eine Ausbildung als Beachlifeguard gekoppelt.
www.beach-lifeguard.co.uk