Wellenreiten im Süden von Fuerteventura

Der Norden von Fuerteventura ist bei Surfer sehr populär. Viele Surfer wissen gar nicht dass es auch im Süden von Fuerteventura gute Wellen zum Wellenreiten gibt.

Hallo Surfer,

die guten Nachrichten mehren sich, das Leben wird allerorten immer normaler und aus der „neuen Normalität“ wird Stück immer mehr das, was wir vor anderthalb Jahren als Normalität bezeichnet haben.
Auch hier auf Fuerteventura, sind wir dem was früher „normal“ war ein deutliches Stück näher gekommen. Uns erreichen wieder mehr Anfragen und langsam erweitern wir unser Team für den kommenden Sommer und Herbst um weitere Surflehrer und Trainees.

Nun wo wieder mehr Surfer oder angehende Surfer eine Reise nach Fuerteventura planen verschieben sie die Fragen unserer Gäste langsam von Corona-spezifischen Themen zu den Fragen des Surferalltags.

Eine klassische Frage von vielen Surfern ist immer wieder:
Kann man im Süden von Fuerteventura überhaupt surfen?
 

Der Süden von Fuerteventura wird von vielen Surfern unterschätzt

Natürlich kann man im Süden von Fuerteventura genauso gut surfen wie im Norden der Insel. Der Norden von Fuerteventura ist vor allem bekannt für seine Riffe an denen fortgeschrittene Surfer im Herbst und Winter die kräftigen Wellen surfen.

Für Surfer die gerade erst mit dem Wellenreiten begonnen haben oder ihre ersten grünen Wellen surfen, spielt es keine Rolle ob man im Norden oder Süden der Insel surft.
Wellen die durch Tiefdruckgebiete viele tausend Kilometer weit draußen auf dem Atlantik entstehen, brechen nicht unterschiedlich an einer Insel, die gerade einmal 98 Kilometer lang ist.

Der Süden von Fuerteventura hat zieht sogar einen kleinen Vorteil daraus, dass er unter Surfern nicht so bekannt ist. Oft sind die Strände hier leerer als an anderen Orten der Insel.
 

Gerade im Sommer sind der Strand mit dem Schiffswrack und unser Hausstrand Jandia zwei Geheimtipps

Darüber hinaus gibt es im Süden von Fuerteventura zwei Strände zu denen es dank der geographischen Ausrichtung im Norden der Insel keinen vergleichbaren Strand gibt.

Besonders im Sommer gelten diese beiden Strände unter Surfern als Geheimtipp. Der erste Strand ist der Strand, der früher für das Wrack der gesunkenen „American Star“ bekannt war. Die Berge im Hintergrund und die lange Klippe am nördlichen Ende sind dafür verantwortlich, dass der sonst teilweise schon recht starke Passatwind im Sommer hier oft ablandig weht und die Wellen deswegen viel sauberer brechen als anderen vergleichbaren Stränden der Westküste.

Am Strand von Jandia ganz im Süden von Fuerteventura brechen im Sommer zwar nicht jeden Tag Wellen, aber hier können im Sommer teilweise so saubere Wellen brechen wie sonst nur im Herbst und Winter.
Der Grund dafür? Wellen die aus der südlichen Hemisphäre bis in den Nordatlantik laufen, denn in Europas Sommer ist auf der Südhalbkugel Winter und es gibt so große Winterstürme im Südatlantik, das deren Wellen bis zu den Kanaren gelangen.
 

Fazit

Der Süden von Fuerteventura ist unter Surfern noch nicht so bekannt und das ist auch gut so. Diesem Umstand verdanken es die Surfer im Süden der Insel, dass sie oft noch allein surfen können. Darüber hinaus gibt es Strände im Süden der Insel, die gerade im Sommer gute Wellen haben können.