Unsere Trauminsel Fuerteventura

Die Kanarischen Inseln werde auch das Hawaii Europas genannt. Ein Name den sie nicht zu unrecht tragen, denn in Europas Herbst und Wintersaison bieten die Riffe und Strände an den Küsten von Fuerteventura und Lanzarote jedem Surfer, vom Anfänger bis zum Könner, fantastische Bedingungen zum Wellenreiten und Wellenreiten lernen.

Das Frühjahr und der Sommer bieten nicht weniger als ideale Bedingungen zum Wellenreiten für Einsteiger und fortgeschrittene Surfer. Moderate Wellenhöhe, 100 Prozent Sonnengarantie, Gäste aus der ganzen Welt und romantische Sonnenuntergänge, machen Fuerteventura und Lanzarote zum idealen Platz um mit dem Wellenreiten zu beginnen!

Das Kanarische Archipel und mit ihm Fuerteventura ist vor mehr als 20 Millionen Jahren entstanden. Fuerteventura ist ca. 130 Kilometer lang, an der breitesten Stelle ca. 35 Kilometer und an der schmalsten Stelle nicht mal 5 Kilometer breit.
Es wird vermutet, dass Fuerteventura ursprünglich aus zwei getrennten Inseln bestand - "Maxorata" 
im Norden und "Jandia" im Süden. Die gleiche Geologie beider Teile deutet darauf hin.

Die Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln wurden vor rund 3000 Jahren von phönizischen Seefahrern entdeckt. Schon damals lebten auf den Kanaren Menschen. Die Ureinwohner nannten sich Guanchen und stammten wahrscheinlich von nordafrikanischen Berberstämmen ab.
Um 1400 unternahm der Normanne Jean de Béthencourt seine erste Entdeckungsreise von Lanzarote nach Fuerteventura. Es dauerte 3 Jahre bis es ihm gelang, die Insel zu unterwerfen und seinen Lehenseid vor dem spanischen König zu schwören.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Fuerteventura etliche Male von Freibeutern angegriffen. Legendär ist der Kampf um Tuineje, bei dem es den Einwohnern gelang, die angreifenden englischen Korsaren mit einigen Gewehren und Dromedaren in die Flucht zu schlagen. Dieser Tag wird bis heute Ende des Sommers in Tuineje 
mit einem Volksfest gefeiert.
Im Jahr1852 wurden die Kanarischen Inseln zur Freihandelszone erklärt; 1927 kam es zum Zusammenschluss von Lanzarote, Fuerteventura und 
Gran Canaria zur autonomen Provinz Las Palmas.


Das Klima auf den Kanarischen Inseln ist ganzjährig angenehm warm und mild, weshalb sie auch die Inseln des ewigen Frühlings genannt werden.
Das Meer gleicht die Temperatur aus, und die Passatwinde blocken die heiße Wüstenluft aus der Sahara. Obwohl es im kanarischen Winter mehr Niederschlag als im Sommer gibt, regnet es trotzdem wochenlang überhaupt nicht. Die wenigen 
Regentage in Fuerteventuras Winter reichen jedoch oft aus, um die Insel von Februar bis April mit einem leichten grünen Schleier zu bedecken.
Das Wasser ist mit 20 bis 24 Grad ganzjährig warm und wird selbst im Winter nie kälter als 18 Grad.
Man kann also auf Fuerteventura 365 Tage im Jahr Strandurlaub machen.

Unsere Nachbarinsel Lanzarote

Schwarzer Sand, grüne Kakteenfelder und Cesar Manrique...
Unsere Nachbarinsel Lanzarote ist die Insel mit den jüngsten Vulkanen der Kanarischen Inseln und bietet neben verträumten Fischerdörfern und sehenswerter Kunst und Architektur von Cesar Manrique, einige der bekanntesten Surfspots in Europa und ein paar echte "Secret Surfspots" Pssst!...
Ein Tagesausflug von Fuerteventura nach Lanzarote lohnt sich und ist leicht zu organisieren. Stündlich starten Fähren vom Norden Fuerteventuras nach Playa Blanca auf Lanzarote. Die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten.

Fuerteventura

Menschenleere Sandstrände, endlose Off-Road-Pisten, 365 Sonnentage im Jahr - Willkommen auf Fuerteventura!
Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren und die am wenigsten dicht besiedelte. Ein Platz der Gegensätze - azurblaues Wasser und weißer Wüstensand - Touristenrummel und das Ende der Welt liegen direkt nebeneinander. Eine Schönheit mit Ecken und Kanten und ein Platz an dem man jeden Tag ein bisschen Abenteuerluft schnuppern kann.

Fuerteventura wird oft mit Hawaii verglichen. Dies ist sicherlich den ausgezeichneten Bedingungen 
zum Wellenreiten geschuldet. Ein schmeichelhafter Vergleich, doch im Grunde besitzt Fuerteventura einen eigenen, unverwechselbaren Charme.

Fuerteventura ist sowohl die älteste als auch die flachste der Kanarischen Inseln.
Der höchste Berg, der "Pico de Jandia" misst gerade einmal 800 Meter.
Erosion und Plattentektonik haben das einzigartige Aussehen der Landschaft geprägt, das sie von den jüngeren Kanarischen Inseln unterscheidet. Die beige braune bis rote Erde Fuerteventuras steht im krassen Gegensatz zu den schwarzen Lavafeldern Lanzarotes.

Wegen seiner niedrigen Berge ist Fuerteventura trockener als andere Kanarische Inseln. Angetrieben von den kräftigen Passatwinden, ziehen Wolken über die Insel ohne abzuregnen.
Die ursprüngliche Vegetation wurde von den ersten Kolonialherren abgeholzt und als Baumaterial verwendet oder von den vielen freilaufenden Ziegen aufgefressen. Das führte zu einer starken Erosion des Bodens, weshalb ganze Landstriche der Insel in ihrer Kargheit einer Wüste gleichen.

Trotzdem: Was für den Einen öde Tristesse ist, ist für den Anderen Natur pur, denn die über Jahrmillionen von Meer, Sonne und Wind geformte Landschaft, strahlt eine Ursprünglichkeit aus, die ihresgleichen sucht. Die von grünen Oasen durchbrochene karge Berg- und Wüstenwelt der Insel hält immer eine kleine Überraschung bereit: Ein einsamer Strand, eine weites Panorama, ein paar versteckte Fischerhütten, grüne Kakteenfelder und das immer türkisfarbene bis tiefblaue Wasser. Das sind Erlebnisse, die Fuerteventura immer wieder zu einem begehrten Ferienziel machen.

Fuerteventura kann mit antiker Architektur oder einer regen Kulturszene nicht dienen. Das wirklich Sehenswerte der Insel, das sind die kilometerlangen, einsamen und weißen Strände, Sie entstanden nicht, wie viele meinen, durch kräftige Sandstürme aus der nahen Sahara sondern durch Kalkreste von Meerestieren wie Muscheln und Krebsen.

Im Landesinneren, besonders in den Bergen um Betancuria und Pajara, gibt es einige Dörfer, die ahnen lassen wie sich das Leben vor 100 Jahren auf der Insel abgespielt haben muss. Die grünen Hänge des Vega de Rio Palma laden ebenso zum Wandern ein, wie die malerische Bergschlucht des Buen Paso.
Betancuria, die erste Inselhauptstadt, lockt mit Kunstgewerbehandel und kanarischen Restaurants, wie Ajuy mit der wilden Steilküsten- und Höhlenlandschaft.
Ein besonderer Ausflug ist eine Fahrt an das südliche Ende von Fuerteventura, zu dem längsten Strand der Insel Namens Cofete mit der verlassenen Villa Winter.

Fuerteventura hat ca. 100000 Einwohner, ist die zweitgrößte der Kanarischen Inseln und mit 23 Einwohnern pro Quadratkilometer auch die am 
wenigsten dicht besiedelte.
Früher lebten die Inseleinwohner von Ackerbau, Viehzucht und Fischfang, heute ist der Tourismus der Hauptwirtschaftszweig 
Fuerteventuras. Der Tourismus begann in den 60'er Jahren, doch der große Touristen Andrang setzte Ende der 80'er, Anfang der 90'er Jahre auf 
Fuerteventura ein.
Zum Glück hat er das Bild der Insel nicht so verändert wie auf anderen Kanarischen Inseln. 
Der Playa de Ingles auf Gran Canaria ähnelt eher dem Albtraum von einer Betonwüste als einem beschaulichem Urlaubsort.
Selbst die Orte auf 
Fuerteventura, die als Touristenzentren bekannt sind, bleiben überschaubar groß und liegen direkt an den endlosen Sandstränden der Insel. 
Die größten Touristenorte Fuerteventuras sind Corralejo und Jandia.

Jandia ist eigentlich nach den endlosen Sandstränden den - Playas de Jandia - 
der Südhalbinsel Fuerteventuras benannt. Die Playas de Jandia beginnen in Costa Calma mit der großen Salzwasser Lagune von Playa de Sotavento 
und ziehen sich - unterbrochen von kleinen Klippen - bis zu den langen Salzwiesen Jandias im Süden der Insel. 
Am Ende dieser endlosen und Kilometer langen Strände liegt Morro Jable, der Nachbarort von Jandia.
Morro Jable hat sich viel vom Charme der 
spanischen Fischerdörfer bewahrt. In den etlichen Tapas- und Fischrestaurants werden kanarische Spezialitäten angeboten und an den zahlreichen 
spanischen Feiertagen gibt es bunt geschmückte Umzüge und Konzerte von spanischen Folkloregruppen und lokalen Rockbands.

Einheimische Produkte von Fuerteventura sind der Ziegenkäse, Honig, Gofio (eine Art Maismehl), Meersalz und die Kanarischen Schrumpfkartoffeln mit Salzkruste, welche mit Soßen aus Knoblauch und Koriander serviert werden. Seit kurzem wird auf Fuerteventura auch die Heil- und Kulturpflanze Aloe Vera angebaut und vertrieben.